Startschuss

Aus dem CAS Innovation Management der HWZ berichten Georg Fischer und Karin Cerny.

Der Startschuss für das CAS Innovation Management ist einmal mehr gefallen und die Studiengruppe 2BI18-5 kann sich an den kommenden Studientagen auf spannende Inputs und Beiträge zum Thema freuen. Der erste Schultag führte uns am Vormittag zu den Mythen und den verschiedenen Definitionen von Innovation. Wir wissen nun:

  • Innovationen entstehen nicht nur in der F&E-Küche
  • Nicht immer gewinnt der erste
  • Man muss kein kreatives Genie sein um Innovationen zu bringen
  • Innovation basiert nicht nur auf neuen Technologien
  • Innovationen sind auch mit wenig Ressourcen möglich

Eine einheitliche Definition des Begriffs Innovation gibt es nicht. Eine Innovation, wörtlich Neuerung oder Erneuerung, umfasst verschiedene Elemente. Es handelt sich um relevante Neuheiten, die auf den Markt gebracht werden, oder Ideen, welche wirtschaftlich umgesetzt werden. Sie beinhalten eine merkliche Unterscheidung gegenüber einem Vergleichszustand.

Die Unterscheidung der verschiedenen Businessmodelle mittels Trichter zeigt schön, wo die Unterschiede zwischen Innovation (entdecken und entwickeln von zukünftigen Geschäftsfeldern), Agilität (Erneuerung und Verbesserung im Kernbusiness) und Lean Management (schlanke und optimierte Prozesse im Kerngeschäft) liegen.Zentral erscheint uns bei der Einführung in die Thematik das Schaffen einer Innovationskultur. Sie bildet den Nährboden und trägt wesentlich zum Gelingen von Innovationen bei. Die Innovationskultur muss mit der Unternehmensstrategie konsistent sein und das Commitment des Managements und allen Stakeholdern tragen. Innovation darf sich nicht hinter dem Tagesgeschäft verstecken.

Um innovativ und kreativ zu sein, benötigt der Mensch Freiraum, sei es örtlich (separater Raum wie z.B. Lab oder Space) und organisatorisch (separate Einheit in der eigenen Organisation oder durch Kooperationen mit anderen), um innovative Angebote zu testen und sie weiter zu entwickeln. Der Entschluss Neues auszuprobieren sowie das Risiko und die Bereitschaft zu scheitern, dürfen eben so wenig fehlen und sind von zentraler Bedeutung.

Die outside-in Sicht (Markt- und Kundenorientierung) bei Innovationen muss gewährleistet sein. Es macht keinen Sinn, eine Idee oder Erfindung in der eigenen Unternehmung zu entwickeln und anschliessend damit auf den Markt zu gehen. Die frühzeitige Involvierung der Kunden ist essentiell, ebenso eine saubere Kundenanalyse und Bedürfniserfassung. Ansonsten ist kein Happy End mit Kundenbegeisterung zu erwarten.

Wir lernen, im Innovationsprozess sind Ideen schnell «gesponnen», die Krux beginnt bei der Umsetzung. Hier ist Ausdauer gefragt und unzählige Versuche müssen unternommen werden, bis die gewünschte Lösung gefunden ist. Schlussendlich entscheidet der Markt, ob eine Innovation (Produkt, Dienstleistung oder Verfahren) zum Erfolg wird oder nicht. Wenn sie dem Nutzer oder Konsument keinen wahren und überzeugenden Wert bietet, oder sich nicht genug von bestehenden Lösungen differenziert, wird es schwierig mit dem Erfolg.

Photo by rawpixel on Unsplash

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