Open Innovation

Aus dem CAS Innovation Management der HWZ berichten Beatrice Henni (Text) und Fredy Ojeda (Video)

Nun ist er da, der letzte offizielle Schulblock, bevor abschliessend der „Practice Day“ stattfindet.

Dieser Block handelt von den Themen „Open Innovation“ und „Crowdsourcing“, schon oft gehörte Begriffe, doch schwierig, richtig einzuordnen.

Daniel Krebser, Geschäftsleitender Partner der Firma Atizo 360, führt uns strukturiert und praxisbezogen in das Thema ein. Wir sollen die Einstiegsfrage; „wo begegnen wir im Alltag dem Thema „Crowdsourcing“; beantworten. Schnell wird klar, dass dieses Thema uns alltäglich beschäftigt. Sei es bei täglichen Verkehrsmeldungen oder in Wissensplattformen wie beispielsweise „Wikipedia“. Das Radio hat nicht ausreichend Kapazitäten, um über die gegenwärtige Verkehrslage vollumfänglich zu berichten, weshalb das Zuhörerpublikum (Crowd=die Masse) gebeten wird, bei Stau die Radiostation zu kontaktieren. Es handelt sich also um einen Prozess, der nicht mit eigenen Ressourcen durchgeführt wird, sondern mit Hilfe der Allgemeinheit abgeschlossen wird.

Um das Innovationspotenzial zu vergrössern wird bei „Open Innovation“ bewusst die Aussenwelt aktiviert um im Innovationsprozess bessere, andersartige und erfolgreichere Ideen mit einzubringen. Es gibt viele prominente Beispiele, die diesem Trend folgen und die (Allgemeinheit) potenzielle Zielgruppen zur Mithilfe aktiviert haben. So z. B. Rivella bei der Lancierung der beiden neuen Geschmacksrichtungen Pfirsich und Rhabarber.

Mittlerweile existieren viele Crowdsourcingplattformen, unter anderem die Community „atizo.com“. Diese funktioniert wie folgt:

  1. Schritt: Frage ausarbeiten
  2. Schritt: Brainstorming
  3. Schritt: Ideen verdichten
  4. Schritt: Evaluation
  5. Schritt: Umsetzung planen

Unsere Studiengruppe hat die Gelegenheit wahrgenommen und eine Frage zum Thema „Ultimatives Studien-Erlebnis in der Weiterbildung“ eingereicht. Die Frage lautet: Was wünschen sich Du oder andere Studierende bei einer Weiterbildung immer wieder? Was würde ein Studium erleichtern? Die Frage wurde auf die Plattform gestellt. Insgesamt kamen 191 Ideen zusammen, die wir im 3. Schritt in der Gruppe verdichten durften. Anhand des nachfolgenden Modells haben wir uns die besten Anregungen ausgesucht, durch weitere eigene Ideen ergänzt und deren Realisierung innerlich visualisiert. Im nächsten Schritt haben wir uns überlegt, wie diese Idee konkret umgesetzt werden soll und mit welchen Risiken zu rechnen ist. Daraus resultierten mehrere unterschiedliche „Ideen-Steckbriefe“ die den Klassenkameraden vorgestellt wurden. Es kristallisierte sich heraus, dass die Pläne zum Ausbau des Verpflegungsangebots wohl eine der sinnvollsten und vielversprechenderen Innovationsmassnahme sein dürfte.

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