Innovation ist am Ende einer langen Kette von Niederlagen

Aus dem CAS Innovation Management berichtet Silvio Zampiero

Aus „Führung und Vertrauen, Intrapreneurship und Komplexität“ (20.02.2016)

Rahmenbedingungen

Quelle: Präsentation Peter Lippuner

Kreativität kann ebenso nicht befohlen werden, wie man nicht nicht an einen rosaroten Elefanten denken kann.  Der Schlüssel ist, einen geeigneten Rahmen zu schaffen, damit Kreativität gedeihen kann.

 

 

Netzwerk

Quelle: Präsentatio Peter Lippuner

Nach Peter Kruse sollte man auch Instabilität ins System bringen und Prozessmusterwechsel erzeugen. Am besten hat man hierfür neben der existenten Aufbauorganisation für den stetigen Cash Flow eine feine verkettete Struktur eines Netzwerkes, das neben den Regeln Kreativität fördern kann. Man soll hier bewusst und explizit Wechselwirkungen zulassen und fördern und Vertrauen GROSS schreiben.

Innovationen sollten so lange wie möglich im Verborgenen betrieben werden, damit sie in der Organisation als Thema nicht sofort im Modus des Gärtli-Denkens tot geredet werden. Sobald die Idee reif ist, soll man so viele Follower wie möglich um sich scharen. Denn: Ohne Follower, gibt es auch keine Leader. Versucht, die open-minded Follower zu überzeugen und vor allem die mit Herzblut voranzutreiben. Beachtet dabei, dass das Verhältnis zwischen X und Y-Menschen 50:50 beträgt.


 

Verfällt nicht den vermeintlich einfachen Lösungen

Quelle: Präsentation Martin Kägi, Denkfehler

Denkfehler

Quelle: Eigene Erarbeitung


 

Komplexe, adaptive Systeme

Unternehmungen sind grundsätzlich komplexe Systeme. Sie haben zwar eine Aufbaustruktur, aber die Akteure handeln im Netzwerk zu eigenständig, damit sie alle am gleichen Ziel arbeiten und man von ganzheitlicher Kontrolle sprechen kann.

Die Unternehmung benötigen externe Ressourcenzufuhr für die Existenz und verändert sich intern ständig aufgrund von internen und externen Einflüssen. Das Zusammenspiel von Marktkräften (Wettbewerb) und internen Einflüssen (Mitarbeitern) dient der Erkennung von geeigneten Muster der Umweltveränderungen, an die es sich optimal auszurichten gilt.

Komplexe Systeme

Quelle: Präsentation Martin Kägi, Komplexität

In dieser komplexen Welt reagieren Menschen unterschiedlich auf wachsende Komplexität. Wichtig ist, seine oft etwas veraltete Intuition breit abzustützen, bevor sie angewendet wird.

Empfehlung:
1. Bleiben Sie wach!
2. Vernetzen Sie sich mit allem was da ist!
3. Lassen Sie Ihre intuitiven Bewertungen zu!


 

Cynefin

Lefo

Quelle: Eigene Erarbeitung

Cynefin (walisisch für «Lebensraum» / «Platz») ist ein wissenschaftliches Entscheidungs-Modell für situatives Verhalten, das für die Beschreibung von Problemen oder Situation verwendet wird.

 

Das Cynefin-Framework hat fünf Domänen. Die ersten vier davon sind:

  • Cinefin

    Quelle: Eigene Erarbeitung

    Simple, in der die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung für alle offensichtlich ist. Die Herangehensweise ist hier Sense – Categorise – Respond, und wir können bewährte Praktiken anwenden.

  • Complicated, in der die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung Analyse oder eine andere Form der Prüfung erfordert und/oder die Anwendung von Fachwissen. Hier geht man mittels Sense – Analyze – Respondheran, und man kann gute Praktiken (good practice) anwenden.
  • Complex, in der die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung nur im Nachhinein wahrgenommen werden kann, aber nicht im Voraus. Hier ist der Ansatz Probe – Sense – Respond, und wir können erergemente Praktiken (emergent practice) feststellen.
  • Cinefin2

    Quelle: Präsentation Martin Kägi, Komplexität

    Chaotic, in der es keine Beziehung zwischen Ursache und Wirkung auf Systemebene gibt. Hier ist der Ansatz Act – Sense – Respond, und wir können innovative Praktiken entdecken.

Die fünfte Domäne ist Disorder, der Zustand des Nicht-Wissens, welche Art von Kausalität besteht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Cynefin-Framework

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Required fields are marked *.