Coop oder Migros..?

Aus dem CAS Innovation Management der HWZ berichten Daniele Guidetti und Simone Gross.

Diese Frage haben wir am Samstag des Wochenendes „Agile Entwicklung“ einmal ganz anders diskutiert. Post oder Migros? Wer hat die Warteschlange besser im Griff? Und warum?

Von der Warteschlange zur „Queuing Theory“

Wir haben gelernt, wie Warteschlangen entstehen und wie man diesen begegnen kann. Denn Warteschlangen erzeugen Verschwendung („Waste“) und diese gilt es zu eliminieren. Nur so können wir gute Resultate erzielen.

Wie es zur Warteschlange kommt

Am Beispiel des Verkehrsstaus ist deutlich zu erkennen, dass dieser durch die Auslastung im und durch Beeinflussung des Systems ensteht. Im Fall des Staus also durch die Autofahrer. Diese, soweit nicht Tesla-Fahrer, bringen die Variabilität ins System. Genau hier können wir als Innovatoren den Hebel ansetzen.

Zu Beginn eines Vorhabens brauchen wir eine sehr hohe Variabilität. Wir wollen vorwärts kommen und kreative Lösungen erarbeiten. Unser Backlog ist prall gefüllt, mit guten Ideen und Potenzialen. Mit der Zeit sinkt unsere Auslastung und so die unerledigten Themen.

Nur Neues starten, wenn Altes abgeschlossen ist

Paralleles Arbeiten an mehreren Themen führt zu einer längeren Durchlaufzeit und erhöht die Gesamtdauer des Vorhabens um ein Vielfaches. Wenn die Themen dann noch unterschiedlicher Art sind, dann macht es das noch schlimmer.

So funktioniert es in der agilen Umsetzung

Saubere Trennung zwischen Themen in der Warteschlange und Themen, welche in Arbeit sind.

Backlog/Kanban Prinzip:

  • Reifeprozess
  • Aktueller Backlog
  • Priorisierte Storys
  • Kleine Inkremente („how to slice an elephant“)
  • Definition of Ready (DoR)

Arbeitsprozess:

  • Eindeutig definierter Inhalt im Sprint
  • Definition of Done (DoD)
  • Work in Progress (WIP) Limiten

Agile Praxis-Simulation „Betriebsrestaurant“

Von den Herausforderungen in der Praxis durften wir uns am Nachmittag dank Agiler Simulation mit Renzo Venini und Martin Kägi überzeugen.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Required fields are marked *.