Business Model Canvas der myStromer AG

Aus dem CAS Innovation Management der HWZ berichten Pascal Casutt und Michael Boersch.

Innovation zeigt sich nicht in Produkten und Technologien allein, sondern es müssen immer auch die passenden Businessmodelle entwickelt werden. Dafür werden heute Tools angewendet, die über die Analyse der Umwelteinflüsse und daraus abgeleiteter Strategien hinausgehen. Eine erfolgreiche Methode besteht darin, das gesamte Geschäftsmodell auf einer strukturierten Leinwand abzubilden. Zusätzlich werden die Kunden genau untersucht. Es gilt herauszufinden, welche Aktivitäten für Kunden wirklich wesentlich sind, was sie begeistert, aber auch «ablöscht». Werden alle diese Erkenntnisse kombiniert, lassen sich Ansätze für innovative Geschäftsmodelle ablesen.

Natürlich stellt sich allein dadurch noch kein wirtschaftlicher Erfolg ein. Die Umsetzung in Marktleistungen und die Art und Weise diese zu erbringen, ist ein langwieriger Prozess, der immer wieder Rückschläge mit sich bringt und erneute Anpassungen erfordert.

Anhand des von Alexander Osterwalder entwickelten Business Model Canvas haben wir versucht, das Geschäftsmodell der myStromer AG aufzuzeigen. Als Basis dafür dienten uns allgemein zugängliche Informationen der Unternehmung (https://www.stromerbike.com).

Die myStromer AG mit Sitz in Oberwangen bei Bern und einem weiteren Montagestandort in Deutschland stellt hochwertige E-Bikes her. Diese werden durch Händler in weiten Teilen Europas sowie den USA vertrieben. Die eleganten Stromer-Fahrräder werden als optimales Verkehrsmittel für Pendler beworben, um bequem und ohne Stau zum Arbeitsplatz zu gelangen. Unternehmen können Ihren Mitarbeitenden die E-Bikes als Teil eines Mobilitätskonzepts anbieten. Mit Smide hat die Mobiliar-Versicherung in Zürich ein Veloverleih als Pilotprojekt ins Leben gerufen und setzt dabei auf E-Bikes von Stromer.

Photo by Viktor Kern on Unsplash

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